SYNΛGOGE ERMREUTH Ausstellung  und  Veranstaltungsort
Veranstaltungen
Nachstehend das aktuelle Veranstaltungsprogramm für das kommende Halbjahr. Karten für alle Veranstaltungen erhalten Sie: - an der Abendkasse - telefonisch Mo-Do 8:00-13:00 Uhr unter 09134-70541 - im Internet unter: synagoge-ermreuth@neunkirchen-am-brand.de
Hier finden Sie das aktuelle Programm zum Herunterladen im PDF-Format: Programm Frühjahr-Sommer 2021
Synagoge Ermreuth, Wagnergasse 8, 91077 Ermreuth
© Alexander Nadler 2021
Juni 2021
Sonntag, 06.06.2021 18:00 Uhr Azind - traditional Klezmer Alina Bauer – Geige, Mandola Nicolaas Cottenie – Geige, Akkordeon ‚Azind‘: das jiddische Wort für ‚Jetzt‘ und ein frisch gebackenes Duo, das sich dem traditionellen Klezmer verschrieben hat. In seinem abwechslungsreichen Programm bietet das Duo einen Einblick in die reiche jüdische Musiktradition Osteuropas und nimmt den Zuhörer mit in eine imaginäre Vergangenheit und holt Vergangenes ins ‚Jetzt‘. Eintritt: Euro 15,-
Sonntag, 20.06.2021 19:00 Uhr Klaviertrio Yugen - „Auf der Suche nach der verlorenen Unschuld“ Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Astor Piazolla und Robert Schumann mit: Mariko Nishikawa - Violine Juan Maria Raso Llaras - Cello Mika Yamamoto - Klavier Eintritt: Euro 15,-
Sonntag, 27.06.2021 16:00 Uhr Rabbinerinnen in Deutschland Vortrag von Rabbinerin Antje Yael Deusel Der Vortrag verschafft einen Einblick in die Arbeit der Rabbinerinnen in den deutschen Gemeinden und vermittelt damit auch Informationen über das heute gelebte Judentum vor Ort. Eintritt: Euro 5,-
Juli 2021
Sonntag, 11.07.2021 19:00 Uhr Mut zum Leben, Mut zum Handel(n) - Eine Familie auf der Flucht in die Freiheit Bebilderter Vortrag von Helmut Schwarz „Mut zum Leben“ ist der Titel eines Buches, das die wahre Geschichte der aus Fürth stammenden jüdischen Kaufmannsfamilie Kohnstam erzählt. Es schildert auf ebenso spannende wie berührende Weise, wie sich die bereits zu Beginn der Naziherrschaft in die Niederlande emigrierten Kohnstams 1942 der drohenden Deportation entziehen konnten. Ein Jahr lang waren Hans und Ruth Kohnstam mit ihrem sechsjährigen Sohn Pieter auf der Flucht. Ihre überaus gefährliche Reise führte sie durch Holland, Belgien und Frankreich nach Barcelona. Von dort aus wanderte die Familie schließlich nach Argentinien aus. Besonders interessant ist, dass die Kohnstams gut befreundet waren mit dem Ehepaar Frank, das im selben Amsterdamer Mietshaus wohnte. Dessen durch das Tagebuch weltberühmt gewordene Tochter Anne war die Babysitterin und Spielkameradin des kleinen Pieter. 2006 veröffentlichte Pieter Kohnstam unter dem Titel „A Chance to Live“ die Geschichte der Flucht seiner Familie. Der Historiker Dr. Helmut Schwarz, langjähriger Leiter des Nürnberger Spielzeugmuseums, hat sie ins Deutsche übertragen. In seinem Vortrag zeichnet er die Flucht der Familie nach, würdigt aber auch die Geschichte des Exporthauses Moses Kohnstam & Co., das einst zu den bedeutendsten Spielwarenfirmen Deutschlands zählte. Eintritt: Euro 5,-
Sonntag, 25.07.2021 19:00 Uhr Weltmusik-Ensemble „Mala Isbuschka“ Daria Khoroshilova-Wach - Geige, Rebec, Streichpsalter Markus Wach - Oud, Rubab, Balalaika, Domra, Azeri Tar, Setar, Koboz, Dombra, Sarangi, Kontrabass Lena Borchers - Akkordeon, Melodika, Shruti Box, Concertina Moritz Weissinger - Percussion, Dumbek, Daf, Riqq Das junge Weltmusik Ensemble „Mala Isbuschka“ entführt den Zuhörer auf eine musikalische Reise durch ferne Länder. Vier Musiker, mehr als fünfzehn Musikinstrumente und Lieder aus zwanzig verschiedenen Ländern in einem Konzert. Perlende Melodien und fesselnde Rhythmen gleiten von einem Instrument zum anderen, verflechten sich mit Improvisationen und erschaffen ein wunderbares Hörerlebnis. Das Quartett interpretiert traditionelle Musik aus dem Orient und Occident auf eine so sensible und berührende Weise, dass sie jeden verzaubert. Beim Konzert erfährt man nicht nur etwas über Musik, sondern auch über Geschichte; es wird über Länder und ihre traditionellen Instrumente erzählt. Eintritt: Euro 15,-
August 2021
Sonntag, 01.08.2021 11:00 Uhr/ Matinee Begegnung in Wort und Klang: Musik des jüdischen Komponisten Salomone Rossi (1570 - ca. 1630) sowie Texte zum Thema „Jüdisch sein - gestern und heute“ Maria S. Becker - Musikalische Einführung Prof. Dr. Susanne Talabardon - Text Für Jüdinnen und Juden - wie für alle Menschen - in unserer Gesellschaft stellt sich die Frage: Wer bin ich, was macht mich aus, wie bildet sich meine Identität? In der Synagoge von Ermreuth wird Frau Prof. Dr. Susanne Talabardon Aspekte vorstellen, die das Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland angeht. Das Ensemble „Canzonetta Daletta“ mit den Musikerinnen Monika Tschuschke (Gesang), Annette Wehnert (Barockvioline), Maria S. Becker (Blockflöten) und Heike ter Stal (Theorbe) spielt weltliche und religiöse Stücke des jüdischen Barockkomponisten Salomone Rossi. Seine „Lieder Salomons“ sind Spiegel eines Grenzgängers, der sich zwischen Mantuaner Hof und jüdischem Getto bewegte. Mehrstimmige Synagogalmusik, die im Stil der christlichen Mehrheitsgesellschaft komponiert wurde - das hat Seltenheitswert und erfuhr in dieser Form erst Jahrhunderte später besonders in Deutschland eine Weiterentwicklung. (Eine Veranstaltung der VHS Bamberg-Land) Eintritt: Euro 5,-
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